Archive for November, 2016

Cumaru – Hartholz mit dekorativem Antlitz

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Cumaru

Bei Cumaru handelt es sich um eines der haltbarsten Hölzer auf der Welt. Abgesehen von der nennenswerten Härte und Gewichts hat es zudem eine ästhetische rotbraune Musterung mit einer deutlichen Tropenholz-Optik. Aus diesen Gründen sind die Einsatzbereiche des Holzes weit gefächert. In Südamerika zum Beispiel wird es aufgrund seiner Standhaftigkeit für den Brückenbau eingesetzt, andererseits bietet es sich hevorragend als Terassendielen-Holz an. Sollten Sie in Erwägung ziehen, ein Projekt mit Cumaru Holz zu realisieren, gibt es nennenswerte Fakten.

Für was verwendet man es?

Mit seiner überdurchschnittlichen Rohdichte ist Cumaru Holz ein sehr schwer zu bearbeitendes Holz, was Vorbohrungen für Nägel und Schrauben notwendig macht. Aufgrund seines Feuchtegehalts und der Dauerhaftigkeit können Sie es ausgezeichnet für den Außenbereich verwenden. Einer der größten Einsatzgebiete ist der Bau von Unterkonstruktionen für Terassen und Terassen-Dielen. Die Haltbarkeit des nahezu astfreien Holzes ist auch im direkten Erdkontakt gegeben. Deswegen bieten sich Wasserbau und Erdverbau ebenfalls an. Sie könnten es sogar für einen Swimming-Pool verwenden. Die ausgezeichnete Beständigkeit gegen Schimmel und Pilze lassen Ihnen sehr viele Anwendungen im Außenbereich zur Option. Sie sollten es allerdings nicht mit verdeckten Befestigungssystemen verwenden.

Die Eigenschaften von Cumaru Holz als Gartenholz sind zudem durch den Schutz gegen Termiten und Trockenholzbohrer unterlegt. Wegen seiner schlechten Behandelbarkeit ist es nur sehr schwer möglich, Holzgrund und Öl hinein zu verarbeiten. Das müssen Sie allerdings auch nicht, da die natürlich gegebenen Eigenschaften des Holzes das irrelevant machen, es sei denn es geht um die Farbe. Dafür gibt es allerdings spezielle Terassenöle, die für Tropenhölzer entwickelt wurden. Pilze und Insekten können in der Regel diesem Holz nichts anhaben.

Ein Hauch Fernost: Das Gartenhaus mit Pagodendach

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Gartenhaus

Exotik war schon immer aktuell. Die Herzöge und Fürsten der Barockzeit liebten es, ein Gartenhaus mit Pagodendach in ihre Parkanlagen zu bauen. Heute kann das jeder tun und damit Geschmack beweisen.

Eine Bauform aus Japan und China

Pagodendächer befinden sich ursprünglich meist in China oder Japan. Besonders wichtig ist ihre Spitze. Diese soll das Himmelreich Buddhas darstellen. Im Prinzip ist ein Pagodendach dadurch gekennzeichnet, dass es mehrere Dächer übereinander vereint. Diese können in der Form gleich sein, aber auch variieren. Baumärkte bieten Gartenhäuser mit einem Pagodendach oft in vereinfachten Formen an. Meist sind nur zwei Dächer übereinander angebracht. Trotzdem können diese Fertigprodukte den gewissen Hauch Asiens vermitteln.

Schwierige Dachform bei hiesigem Wetter

Ein richtiges Pagodendach ist in Mitteleuropa wegen der Witterung eher anfällig gegen Schäden. Die Entwässerung gelingt nur sehr schwer. Bei der Wahl der Dachdeckung ist es kaum möglich, mit herkömmlichen und haltbaren Materialien zu arbeiten. Ziegeln sind möglich, das besonders geeignete Kupfer ist teuer und schwer zu verarbeiten. Meist wird bei der Dachdeckung des Pagodendaches zu Schindeln oder Teerpappe gegriffen. Mit der Zeit sind diese Materialien sehr witterungsanfällig und müssen oft repariert werden. Planen Sie also beim Pagodendach höhere Unterhaltskosten ein, als für eine gewöhnliche mitteleuropäische Dachform.

Bauvorschriften beachten

Wenn Sie ein Pagodendach für Ihr Gartenhaus wählen möchten, informieren Sie sich vorher über die Bauvorschriften. Diese können von Bundesland zu Bundesland und von Gemeinde zu Gemeinde variieren. Meist ist jedoch ein Bau unter 10 Quadratmetern Grundfläche nicht genehmigungspflichtig. Haben Sie aber vor, ein Gartenhaus größerer Art zu errichten, fragen Sie lieber vorher beim zuständigen Amt an. Mitunter werden ortsübliche Dächer vorgeschrieben.