Nach dem Verlegen – Laminat versiegeln

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Laminatboden

Auch ein Laminatboden sollte nach dem Verlegen noch eine zusätzliche Versiegelung erhalten. Die Oberflächen vom Laminat wurden zwar bereits bei der Herstellung versiegelt, aber beim Verlegen entstehen frische Schnittkanten, in die Feuchtigkeit eindringen könnte. Eindringende Feuchtigkeit kann dem schönen Boden aber sehr gefährlich werden. Das Laminat quillt auf, zeigt Wölbungen und hässliche Veränderungen, die nur durch einen Teil- oder Komplettaustausch zu beheben sind. Gegen Feuchtigkeit sollten Sie also unbedingt jedes Laminat versiegeln.

Möglichkeiten der Laminatversiegelung

Verschiedene Mittel stehen Ihnen zur Auswahl, wenn Sie Ihr neues Laminat versiegeln möchten. Versiegelungen aus Wachs und Öl sind natürliche und besonders umweltfreundliche Versiegelungen. Nachteile sind die längere Trockenzeit und die begrenzte Haltbarkeit dieser Versiegelung. Leben Kinder, Kranke oder Allergiker im Haushalt sollten diese Nachteile jedoch hingenommen werden. Sie müssen in verhältnismäßig kurzen Abständen immer wieder das Laminat versiegeln. Versiegelungen mit Lösungsmitteln bieten guten und länger haltenden Schutz, sind aber gesundheitlich nicht unbedenklich. Je höher der Lösungsmittelgehalt, desto höher der Anteil schädlicher Stoffe, die der Boden über längere Zeit „ausatmen“ kann. Die jüngste Methode ist, mit Nanopräparaten Laminat zu versiegeln. Diese Versiegelung ist vergleichsweise teuer, aber lang anhaltend. Spätwirkungen von Nanoprodukten sind noch nicht bis ins Letzte erforscht.

Trotz Versiegelung: Laminat vor Nässe schützen

Bewusst sprechen die Hersteller von einem Schutz gegen Feuchtigkeit der Produkte, mit denen Sie Laminat versiegeln können. Feuchtigkeitsschutz ist kein Nässeschutz. Kippt ein Wischeimer um oder breiten sich andere Flüssigkeiten auf dem Boden aus, müssen diese sofort aufgenommen und der Boden trocken poliert werden. Starke Nässe sucht sich ihren Weg an Verbindungsstellen, besonders beim Klicklaminat. Auch wenn Sie Ihr Laminat versiegeln, bleibt die unbedingte Empfehlung, den Boden nur nebelfeucht zu wischen.

So entsorgen Sie Ihr altes Laminat richtig

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Laminatböden

Nach der Entfernung eines alten Laminatbodens stellt sich die Frage, wie Sie das Laminat entsorgen sollen. Das ist nicht nur ein Problem der Menge, wenn Sie vielleicht in einem Eigenheim alle Laminatböden entfernt haben, sondern auch eine Frage der zulässigen Entsorgung.

Nicht nur natürliche Bestandteile

Manche Laminatböden enthalten keinerlei Stoffe, die einer besonderen Entsorgung bedürfen. Bei altem Laminat, das Sie nicht selbst gekauft haben, wissen Sie das allerdings nicht. Besonders kritisch ist, wenn der Boden nicht schwimmend verlegt war, sondern in der ganzen Fläche verklebt wurde. Viele Kleber, besonders ältere Kleber, haben einen hohen Anteil an Schadstoffen. In diesem Fall sollten Sie über den Sondermüll das Laminat entsorgen. Die einzelnen Laminatschichten werden zwar in der Regel mit unschädlichen Stoffen verklebt, aber das gilt nicht immer auch für die Färbung der Oberflächenbeschichtung. Bei Böden, die noch nicht so alt sind und die Sie selbst verlegt haben, konnten Sie sich über die verschiedenen Anteile oft informieren oder können dies nachträglich tun. Bei alten Böden sind auch solche Bestandteile eventuell bedenklich. Sie sollten sich eingehend informieren, wo Sie das Laminat entsorgen können.

Informationen zur Entsorgung

Informationen, wie Sie Ihr Laminat entsorgen können, ohne mit Vorschriften in Konflikt zu kommen oder der Umwelt zu schaden können Sie bei der örtlichen Müllentsorgung, beim Verbraucherschutz oder beim nächsten Baumarkt einholen. Gewöhnlich können Sie die Sperrmüllabfuhr beauftragen, um große Mengen von Laminat entsorgen zu lassen. Sie können auch beim nächsten Werkstoffhof der Müllentsorgung das Laminat entsorgen. Über den Standort von Werkstoff- und Recyclinghöfen können Sie sich online oder telefonisch informieren. Nur beim Nachweis ökologischer Fertigung können Sie  kleinere Teile vom Laminat auch im Hausmüll entsorgen.

Doussie Laminat – erschwinglicher Luxus

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Doussie

Wer in seinem Wohn- und Arbeitsbereich warme Farbtöne liebt und Gefallen an strapazierfähigen, attraktiven Fußböden in Tropenholzoptik gefunden hat, aber kein teures Echtholz verlegen möchte, dem bietet hochwertiges Doussie Laminat eine günstige Alternative.

Dekor und Wirkung

Doussie Laminat wirkt edel und luxuriös. Mit seiner außergewöhnlichen, schönen, rötlich braunen Optik und der wellenförmigen Maserung bringt es Wärme und Eleganz in den Wohnbereich. Unterschiedliche, der Natur, täuschend echt nachempfundene Dekore machen dieses Laminat besonders beliebt. Es verändert nicht nur die Raumwirkung in großen Räumlichkeiten, sondern gibt auch der Wohnungseinrichtung einen ganz individuellen Touch. Das Doussie Laminat passt genau so gut zu einer hellen modernen Einrichtung, wie zu stilvollen Antikmöbeln, hochwertigen Teppichen sowie zum beliebten Landhausstil. Für jeden Geschmack und für jedes individuelle Einrichtungskonzept ist das passende Doussie Laminat, auch mit Riemchendekor, was das Laminat wie wertvolles Parkett erscheinen lässt, erhältlich.

Beanspruchungs- und Nutzungsklassen

Das ansprechende Doussie Laminat sollte je nach Einsatzort und Beanspruchung im Flur, Wohn-, Schlaf- oder Kinderzimmer sowie in gewerblich genutzten Räumen ausgewählt werden. Dabei unterscheidet man zwei Beanspruchungsklassen für den privaten Gebrauch im Wohnbereich und den gewerblich, öffentlichen Bereich. Die Beanspruchungsklassen sind nochmals in drei Nutzungsklassen unterteilt, die den speziellen Einsatzbereich mit geringer, mittlerer oder hoher Nutzung in Wohn- und Gewerberäumen beschreiben. Beim Kauf sollte daher unbedingt auf die Nutzungsklassen geachtet werden. Zu empfehlen sind Laminatböden mit den Nutzungsklassen 23 und 31, denn diese sind sowohl für private Bereiche mit hoher Beanspruchung, als auch für gewerbliche Räumlichkeiten mit geringer Benutzung geeignet.

Qualität

Neben der entsprechenden Nutzungsklasse sind die Qualität und Verarbeitung besonders wichtig. Daher sollten Sie beim Kauf das Dekor genauestens betrachten. Ein hochwertiges Doussie Laminat zeichnet sich durch einen perfekten, fehlerfreien Aufdruck in Doussieoptik aus. Zudem sollte die oberste Deckschicht (Overlay) dick genug und nicht beschädigt sein, um den Beanspruchungen über Jahre standzuhalten. Das Overlay besteht aus einer in Melaminharz getränkten, transparenten Papierschicht. Ein integrierter Schallschutz ist auch von Vorteil.

Laminat mit Mebauoptik – der tropische Einfluss für Zuhause

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Merbau Laminat

Merbau ist ein Tropenholz aus Afrika, welches nicht nur extrem wertvoll, hart, langlebig und resistent gegen Pilze und Insekten ist, sondern auch einen ansprechenden Rot-Braunen Farbton aufweist. Die Maserung lässt bei Ihnen außerdem ein dominant-lebendiges Bodenbild entstehen.

Merbau-Optik?

Laminat besteht stets aus einzelnen Schichten. Die Overlay-Schicht, also die oberste, besteht aus mit dem Kunststoff Melamin versetztem Papier. Sie können sich das wie einen Schutzfilm vorstellen, der das Merbau Laminat vor Beschädigungen und Belastungen schützen soll. Darunter liegt die Dekorschicht, bei der es sich um imprägniertes, bedrucktes Papier handelt, was ein Oberflächenbild von Merbau beinhaltet und darstellen soll.

Wofür sollten Sie es auswählen?

Es erzeugt eine wohnliche und elegante Wirkung und der Raum kann anschließend, aufgrund des dunklen Farbtons, besonders gut mit hellen Wänden und rustikalen Möbeln ausgestattet werden. Wenn Sie dazu Zimmerpflanzen auswählen, unterstüzen Sie das tropische Flair.

Was ist wichtig für die Verlegung?

Das wichtigste Kriterium für Laminat ist die Beanspruchungsklasse. Da diese variiert bei verschiedenen Herstellern, sollten Sie beim Kauf ganz genau auf die Verpackung achten. In Wohnbereichen eignen sich Beanspruchungsklassen von 22-23 ausgezeichnet, sollten sie allerdings einen stark genutzten Bereich damit austatten wollen, wie zum Beispiel einen Gewerbe-Ort, bietet sich die Beanspruchungsklasse 33 an. Experten empfehlen eine Mindeststärke der Panelle von 8 mm. Nicht der Preis ist das ausschlaggebende Kriterium, da dieser sehr stark varrieren kann, trotz gleicher Qualität. Hochwertiges Merbau Laminat macht sich bemerkbar durch verschiedene Kriterien. Ein sehr guter Hinweis darauf sind die einzelnen Materialschichten der Paneele. Weiterhin zählen dazu Makellosigkeit, Feingliederigkeit der Maserungen und die makellose Beschaffenheit der Kanten.

Sollten Sie sich für Merbau Laminat entscheiden, lassen Sie sich am besten direkt von einem Händler beraten.

Mehr Helligkeit für den Raum

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Esche Laminat

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Laminat? Und Sie haben zusätzlich die Absicht, noch mehr Helligkeit in das Zimmer zu bringen? Vielleicht haben Sie ja bereits über Esche Laminat nachgedacht. Mit diesem Laminat schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Esche Laminat sorgt für die gewünschte Helligkeit. In Kombination mit den passenden Einrichtungsgegenständen ergibt sich eine warme, einladende und sehr elegante Ausstrahlung, die jeden Raum ein wenig größer erscheinen lässt.

Edel und elegant

Wer sich für ein Esche Laminat entscheidet, sollte sich in Kombination dazu für Einrichtungsgegenstände entscheiden, die klare Linien aufweisen. Zusammen drücken sie Strukturiertheit und Ordnung aus. Selbstverständlich aber kann es auch mit vielen anderen Einrichtungsstilen kombiniert werden. Der einladenden Wirkung nimmt dies nichts. Aufgrund der hellen Maserung ist auch die Wandfarbe frei wählbar. Sie lässt sich sowohl mit kräftigen als auch helleren Farben wunderbar verbinden.

Verlegen des Bodens

Wer das Laminat gerne selber verlegen möchte, wird mit diesem ebenso wenig Probleme erhalten wie mit anderen Laminaten. Denn die meisten Laminate werden mit der Klick-Technik verlegt. Nut und Feder sind dermaßen gestaltet, dass sie tatsächlich nur zusammengesteckt werden. Das „Klick“ gibt dem Heimwerker die Gewissheit, dass die beiden Laminatstücke tatsächlich korrekt miteinander verbunden sind. Grundsätzlich sollte eine Unterkonstruktion vorhanden sein. Diese ist mit einer Schallfolie auszulegen. In Wohnungen im Erdgeschoss ist dies zwar nicht zwingend notwendig. Jedoch ist in allen oberen Geschossen dazu angeraten. Denn Trittlärm aus dem oberen Stockwerk ist für keinen Wohnungseigentümer angenehm.

Laminat gilt generell als pflegeleicht – feucht aufwischen und schön ist es wieder wie neu. Doch Vorsicht: Feucht ist gut. Naß könnte dazu führen, dass das Esche Laminat stark aufquillt. Eine Tatsache, die nicht wieder zu beheben wäre.

Raus mit dem Laminatboden-eine einfache Anleitung

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Laminat

Es ist nicht immer notwendig, einen Schreiner zu beauftragen, sobald Umbauten am trauten Heim anstehen. Vieles geht auch selbst! Die folgende Anleitung soll verständlich machen, wie man Laminat einfach, schnell und sicher entfernen kann.

Die folgenden Werkzeuge dürfen dabei nicht fehlen: Ein Brecheisen, einen Schraubenzieher, ein Spachtel und die gute alte Kreissäge. Schreiten wir zur Tat! Laminat kann auf zwei Arten verlegt worden sein: Entweder verklebt oder schwimmend. Dies können Sie überprüfen, indem Sie mit dem Schraubenzieher auf das Laminat klopfen. Hören Sie ein hohles Geräusch, dürfen Sie aufatmen, denn schwimmendes Laminat entfernen ist eine leichte Übung. Sollte allerdings ein dumpfes Geräusch ertönen, haben Sie ein verleimtes Laminat, was mit etwas mehr Aufwand verbunden ist.

Nun müssen zuerst die Fußleisten herausgenommen werden. Die meisten Fußleisten sind entweder zusammengesteckt oder an die Wand geklebt. Das Brecheisen ist hier gut geeignet. Fahren Sie unter die Leiste und heben Sie diese gleichmäßig an. Sie lässt sich dann problemlos anheben und kann entfernt werden. Beginnen Sie nun mit dem Laminat. Fangen Sie am besten in einer Ecke damit an. Die schwimmende Variante ist in der Regel mit der Klick-Technik verlegt worden, Sie müssen nur ein wenig rütteln und schieben, um das Laminat entfernen zu können. Sollte Ihr Laminat verklebt sein, müssen Sie mit der Kreissäge ran. Schneiden Sie entlang der Fugen. Verwenden Sie jetzt das Brecheisen, um die einzelnen Dielen anzuheben und herauszunehmen. Am Schluss muss der Leim mithilfe des Spachtels vom Boden abgekratzt werden.

Für besonders hartnäckig verklebtes Laminat kann der Einsatz eines Druckluftstrippers von Nutzen sein. In diesem Fall ist das Laminat entfernen keine leichte Aufgabe mehr. Sie sollten einen Profi beauftragen.

Laminat in Buchen-Optik – Kleiner Preis, große Wirkung

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Das klassische Buche-Parkett steht seit Jahrzehnten gemeinsam mit Eichenholz an der Spitze der meistverkauften Parkettsorten. Doch nicht für jede Beanspruchung ist Parkett auch wirklich geeignet. Und auch nicht jeder Geldbeutel ist groß genug für Echtholz. Hier kommt Laminat ins Spiel. Es ist wesentlich günstiger als die „echte“ Variante und hat dazu noch einige weitere Vorteile auf Lager. Nicht umsonst setzen immer mehr Menschen gerade bei Renovierungen auf Laminat.

Laminat ist günstig und gut

Laminat ist extrem pflegeleicht. Staubsaugen und nebelfeuchtes Wischen sind dank der zusammenhängenden Fläche überhaupt kein Problem. Dank einer äußerst widerstandsfähigen Deckschicht ist das Laminat ganz besonders strapazierfähig. Achten Sie nach jeweils erwarteter Beanspruchung Ihres Bodens auf die passenden Beanspruchungsklassen.

Weitere Kriterien, nach denen Sie das auf Ihre Vorstellungen zugeschnittene Laminat auswählen sollten, sind die Druck- und Stoßbeanspruchung, die Feuchteempfindlichkeit sowie die Lichtechtheit. Ein weiterer Faktor, der Ihre Kosten im Vergleich zu dem herkömmlichen Parkett erheblich senken wird, ist der eigenständige Einbau. Dieser ist durch patentierte Klick-Systeme bekannter Hersteller auch für Laien problemlos möglich. Alles in allem überzeugt Laminat so mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis.

Buche-Optik verleiht Räumen wohnliches Ambiente

Die hell- bis mandelbraune Farbe der Buche überzeugt gemeinsam mit der ruhigen und dezenten Maserung. Beinahe jeder Einrichtungsstil, von rustikal bis modern, wird durch Buche-Laminat ansprechend ergänzt. Gerade in Mietwohnungen ist dieser Boden daher ein echter Renner. Denn Stilbrüche sind bei neuen Mietern, aber auch bei einer Stilveränderung, nicht zu befürchten.

Wenn Sie sich für Laminat in Buche-Optik entscheiden, werden Sie mit Sicherheit sehr lange Freude an dieser preisgünstigen, aber dennoch sehr hochwertigen Alternative zu Parkett haben.

Laminat oder Parkett – Eine Geschichte voller Missverständnisse (2. Teil)

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vorherigen Teil, haben wir damit begonnen Klischees links liegen zu lassen und Ihnen trotzdem einen prägnante Erklärung zu liefern, was Parkett eigentlich ist. Jetzt werden wir Parkett zusätzlich Laminat gegenüberstellen und das Ganze – sie ahnen es bereits – vergleichen.

 

Laminat – unter- oder überschätzt?
Das Laminat einfach zu verlegen sei, haben sie vermutlich auch schon gehört. Aber vermutlich haben Sie auch schon von Menschen mit einer regelrechten Abneigung gegen diesen Bodenbelag gelesen. Laminat könne nichts richtig und sei ja sowieso nur Pappe, an echtes Holz käme nichts ran. Ouch, so viele Anschuldigung und so wenig Zeit. Tja. Tatsache ist, dass Laminat kein Holz ist. Tatsache ist auch, dass Laminat maßgeblich aus Holzspanplatten oder aus Holzfaserplatten besteht, auf die eine schmale Dekorschicht angebracht ist. Daher sei der Bodenbelag auch besonders günstig und aufgrund dessen käme der Bodenbelag wiederum gerade in Mietwohnung vermehrt zum Einsatz. Tatsache ist, dass Holz immer teurer sein wird, als beispielsweise HDF-Platten, weshalb man generell vorsichtig mit dem Pauschalverdacht sein sollte, teure Bodenbelägen sind allein wegen Ihrem Preis günstigeren Konkurrenten überlegen. Doch zurück zum Vorwurf der begehbaren Pappe. So what? Wie der Engländer zu fragen pflegt. Entscheidend sind in erster Linie das Dekor und das Gehgefühl, sekundär die Gewissheit auf hundertprozentigem Holz zu wandeln. Laminat ist es im Umkehrschluss relativ egal, ob Ihr Gast seinen Gerstensaft über ihm verteilt. Die Zeit, den richtigen Lappen zu organisieren und den Schaden wegzuwischen haben Sie allemal. Auch bei Parkett ist dies dank sorgfältiger Versiegelung kein Beinbruch, sollte die Flüssigkeit allerdings ihren Weg in bereits vorhandene Fugen finden, ist der Schaden mehr als vorprogrammiert. Laminat und Fertigparkett ließe sich in solch einen Szenario insofern noch retten, indem die einzelnen Dielen ausgetauscht werden. Bei einen Massivholzboden ist dies nur schwer, bis unmöglich.

 
Natur pur?
Also doch Laminat anstatt Parkett nehmen? Gebetsmühlenartig wird argumentativ diesbezüglich immer das gleiche Lied angestimmt: Holz ist Natur pur. Wunderbar. Sand ist es auch, aber deswegen kämen vermutlich die wenigsten von uns auf die Idee, doch Sand im Wohnzimmer zu streuen. Sicherlich hat der Naturstoff Vorteile, die Laminat nicht anzubieten hat. Einer davon wäre, das Echtholz atmet und so aktiv das Raumluftklima positiv beeinflusst. Im Sommer ist das Holz in der Lage, die feuchtere Luft aufzunehmen und im Umkehrschluss, diese im Winter in den von der Heizungsluft trocken gewordenen Raum wieder abzugeben. Was die optischen Möglichkeiten von Laminat betrifft, ist es immer noch ein weit verbreiteter Irrtum, dass uns Laminat nur in Kieferoptik begegnen würde. Seit den 80ern ist einiges passiert, darunter auch eine gewachsene Bandbreite an wählbaren Optiken. Neben Holzimitaten fast jeder berühmten Holzart, besteht auch die Möglichkeiten auf Oberflächen im Steindesign zurückzugreifen, inklusive Haptik.

 
Sowenig wie es DAS Parkett gibt, so gibt es DEN Bodenbelag. Laminat zu verteufeln ist genauso unsinnig, wie die vorzeitige Heiligsprechung von Parkett. Entscheidend ist im Zweifelfall immer der Zweck, den der Raum erfüllen soll. Danach sollte sich die konkrete Wahl ihres Bodenbelags richten. Haben Sie eine große Familie mit kleinen Kindern, wollen Sie Ihr Wohnzimmer in eine lebendige Bücherei verwandeln, wohnen Sie zur Miete oder träumen Sie von Holzoptiken im Badezimmer? Erörtern Sie daher Ihre Pläne und Anliegen frühzeitig bei einem vertrauenswürdigen Holzfachhändler und nutzen Sie die Möglichkeit sich dort mit geschulten Fachberatern auseinanderzusetzen.

Laminat oder Parkett – Eine Geschichte voller Missverständnisse (1.Teil)

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Die Geschichte von Laminat und Parkett ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Diese Abwandlung eines berühmten Zitats aus der deutschen Werbegeschichte beschreibt die Situation recht treffend. Das Internet ist voll mit Halbwahrheiten, Vorurteilen und falschen Klischees, speziell im Bezug auf Laminat. Daher wollen wir Ihnen an dieser Stelle ein wenig aus dem Schlamassel helfen, den Faktendschungel lichten und mit den gröbsten Vorurteilen aufräumen.

 

Wo liegt denn jetzt genau der Unterschied?
Bereits der Unterschied zwischen Laminat und Parkett bereitet einigen Mitmenschen mitunter doch arges Kopfzerbrechen. Sie seien insofern entschuldigt, weil Laminat in Punkto Optik mittlerweile Parkett täuschend echt imitiert. Doch abseits der Oberflächenoptik haben diese beiden Bodenbeläge nicht viel gemein. Anstatt Sie aber jetzt mit den langweiligen technischen Fakten rund um Laminat und Parkett in den Schlaf zu lullen, erklären wir Ihnen in kürze, dass worauf es ankommt.
Parkett ist…
Zunächst gibt es nicht DAS Parkett. Parkett ist ein Sammelbegriff und teilt sich in das sogenannte Fertigparkett und das Massivholzparkett auf. Massivholzdielen bestehen komplett aus Holz. Hier kann der etwas ungelenkte Begriff „Echtholzparkett“ zum Einsatz kommen, denn es ist sprichwörtlich wahr. Fertigparkett wiederum weist eine Oberfläche aus echtem Holz auf. Darunter liegen zwei weitere Schichten. Die sogenannte Mittellage besteht im besten Fall aus Vollholz, kann aber auch aus hochverdichteten Holzfaserplatten hergestellt werden. Die letzte Schicht bildet der sogenannte Gegenzug, der die notwendige Stabilität garantieren soll. Doch wo liegen die Vor- und Nachteile? Kurz gesagt lassen sich Massivholzdielen öfter und länger abschleifen und somit in Ihren ursprünglichen Zustand versetzen. Eine klasse Sache, wenn der Holzboden verkratzt und abgenutzt erscheint. Denn die vollständige Entfernung wäre wahrlich keine arbeitssparende Maßnahme. Den Preis, den Sie dafür zahlen, ist die Pflegearbeit die Sie in Massivholzdielen investieren müssen. Der Boden verzeiht kaum Kratzer oder Beschädigungen, von verlaufenen Flüssigkeiten ganz zu schweigen. Die einzige Option, um potentielle Schäden abzuwehren ist die regelmäßige Pflege des Bodens mit einem passenden Öl oder Wachs. Fertigparkett wiederum lässt sich deutlich einfacher und schneller verlegen als Massivholzdielen. Es handelt sich im Prinzip um einen Kompromiss in Form eines Bodenbelags. Die einfache Handhabung von Laminat, mit dem Gefühl doch Echtholz unter den Füßen zu haben.

 

Im nächsten Teil fühlen wir den Vorurteilen von Laminat auf den Zahn, sagen Ihnen was die tatsächlichen Vorteile von Laminat sind und beleuchten den Mythos nach der Holzsehnsucht der deutschen Bevölkerung.

Was tun gegen elektrostatische Aufladungen bei Laminatböden?

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Ist in Ihrem Wohnzimmer Laminat verlegt, so können Ihnen vor allem im Winter mitunter die Haare zu Berge stehen oder Sie holen sich beim Öffnen der Fenster oder Türen einen kräftigen Schlag. Doch woran liegt das? Und was können Sie dagegen tun?

 

Die Reibungselektrizität

Die elektrostatische Aufladung basiert auf dem Prinzip der Reibungselektrizität, die bereits 550 v. Chr. von Thales von Milet an Bernstein nachgewiesen werden konnte. Doch bereits vor Miles war das Phänomen der elektrostatischen Aufladung wohl bekannt, auch wenn man es noch nicht benennen konnte. So wurde Bernstein verwendet, um Kleidungsstücke von Staub und Flusen zu befreien. Dafür wurde ein Stück des versteinerten Baumharzes an einem Tuch oder einem Stück Fell gerieben, bis dieser sich elektrostatisch aufgeladen hatte. Den aufgeladenen Stein ließ man dann über ein Stück Stoff gleiten, wobei Staub und Flusen haften blieben. Die altgriechische Bezeichnung für Bernstein lautet ḗlektron (ἤλεκτρον) und lässt sich mit „hell“, „strahlend“ oder „glänzend“ übersetzen. Von dem Wort ḗlektron leitet sich auch die Bezeichnung Elektron ab, einem negativ geladenes Teilchen, das neben den Protonen und Neutronen zu den Elementarteilchen zählt. Bei der elektrostatischen Aufladung gehen die beweglichen Elektronen von einen auf den anderen Körper über. Die treibende Kraft dahinter ist die Reibung. Entfernt man die beiden Körper – wie Bernstein und Tuch – nach schneller Reibung von einander, so bleibt beim Bernstein ein Überschuss an beweglichen Elektronen zurück, die reaktionsfreudig Staub und Flusen „magisch“ anziehen, um auf sie überzugehen und damit einen Spannungsausgleich zu erzielen.

 

Die elektrostatische Entladung

Genauso wie sich ein Stück Bernstein durch Reibung aufladen lässt, so lädt sich auch die mit Melaminharzen getränkte Oberfläche Ihres Laminat Bodens auf und Sie gleich mit! Bei jedem Schritt mit Gummisohlen oder Wollsocken steigt die Ladung durch Reibung. Greifen Sie nun an den geerdeten Tür- oder Fenstergriff, der in der Regel aus Metall besteht, so entlädt sich die Spannung mit einem Mal und Sie bekommen einen kurzen aber heftigen Stromschlag bei dem sich bis zu 20.000 Volt auf einmal entladen können.

 

Was Sie dagegen tun können…

Zunächst einmal hilft es über Ihren Laminatboden nur noch mit Baumwollsocken oder -hausschuhen zu gehen. Pflanzliche Fasern wie Baumwolle oder auch Hanf laden sich nämlich im Vergleich zu Wolle, Seide oder Kunststofffasern nicht auf. Zudem sollten Sie die Luftfeuchtigkeit im Raum überprüfen. Denn je trockener die Raumluft, desto stärker lädt sich das Laminat auf und entsprechend heftig fallen auch die Entladungen aus. Die Luftfeuchtigkeit sollte auch im Winter zwischen 45 und 50 Prozent liegen, so reduzieren Sie die Ladefähigkeit des Bodens erheblich. Helfen Sie notfalls mit einem Luftbefeuchter nach. Drehen Sie dann die Heizung noch ein wenig runter, können Sie schmerzliche Stromschläge in Ihren eigenen vier Wänden zukünftig vermeiden.

 

Tipp: Einige Hersteller bieten inzwischen Laminatböden mit einer speziellen Nutzschicht oder auch Oberflächenbeschichtung an, die statische Aufladung zwar nicht gänzlich verhindern, aber doch erheblich reduzieren kann! (Link)